Richard Q.H. Beilmann, 1995 geboren in der Ruhrstadt Bochum, schreibt und gestaltet Prosa, Lyrik und Bilder. Ausbildung und Studium im Bereich Gestaltung und Architektur in Düsseldorf, Frankfurt, Berlin. Selbstständige und Lehrtätigkeit sowie freie künstlerische Arbeiten seit 2015.


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»(...) Er fühlte sich zerrüttet. Wie ein Stein, der durch falsche Schläge gespalten war, der folglich unabänderlich aus zwei Hälften bestehend sein Ganzsein dennoch nicht aufgeben konnte. Selbst wenn die Teile zueinander sich fügten: ein feiner Riss blieb bestehen, beinahe unsichtbar im Geäst des Marmors, aber letztlich ein Makel, der durch eines Steinmetzes Unkontrolliertheit entsteht. Letztlich ein Makel also des Steinmetzes. Hans Kabiks Makel. (...) Er wischte sich das Gemisch aus Schweiß und Staub aus dem Gesicht. Wasser, Salz und Stein – das war sein Leben. Nichts galt ihm höher, nichts kostbarer. (...)«